COVID-19 deckt die eigentlichen Gesundheitsgefahren auf!

Warum wir wieder selbst Verantwortung übernehmen müssen

Neue Studien belegen eine 10-40 mal höhere tatsächliche Infektionsrate; viele Virusträger sind sogar symptomlos. Zum einen ist das Virus also hochinfektiös und viel mehr überall verbreitet als bekannt, zum anderen ist die Sterblichkeit viel niedriger als behauptet. Das  zeigt uns, dass wir dem Virus nicht schutzlos ausgeliefert sind. Das sind sehr gute Nachrichten für die Menschen, die selbst ihr Immunsystem unterstützen und ihren Allgemeinzustand verbessern wollen.


Die tatsächlichen Infektionsraten sind um ein Vielfaches höher

Die Symptome bei COVID-19 sind so unspezifisch, dass die Infektionsraten wohl deutlich höher liegen als bisher offiziell bekannt ist. Eine repräsentative Untersuchung bei zufällig ausgewählten Bürgern könnte endlich Licht ins Dunkel bringen.

Jüngste Zahlen aus den Niederlanden zeigen uns bereits ein erstes Bild, wie hoch die Infektionsraten wirklich sein könnten. Dort wurden 1.353 Krankenhausmitarbeiter mit leichten Erkältungssymptomen auf COVID-19 getestet, 6,4 % waren positiv. Nur die Hälfte davon hatte Fieber, die Mehrheit der Erkrankten ging sogar zur Arbeit. In einer weiteren Studie wurden nach dem Zufallsprinzip – also ohne Krankheitsverdacht – 1.097 Mitarbeiter verschiedener Krankenhäuser getestet. Davon waren knapp 4 % infiziert.

 

Was zeigen uns diese Zahlen aus den Niederlanden?

Die schlechte Nachricht: Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ist hochinfektiös und verbreitet sich rasant. Die bekannten Infektionszahlen dürften in Wirklichkeit 10-20-mal höher liegen, wie auch Zahlen aus China zeigen.

Die gute Nachricht: Die Virusinfektion verläuft in den meisten Fällen sehr mild und oft sogar unbemerkt. Die relativ hohe Sterberate von ca. 5 % erklärt sich dadurch, dass längst nicht jeder Infizierte bekannt ist, und dürfte tatsächlich deutlich geringer sein: Eben 10-20-mal niedriger und damit im Bereich der Grippe.

Die beste Nachricht: Wir sind dem Virus nicht schutzlos ausgeliefert. Auch wenn eine Infektion auf Dauer nur schwer vermieden werden kann, so kann der Verlauf positiv beeinflusst werden. Das Immunsystem und der Allgemeinzustand eines Infizierten spielen eine entscheidende Rolle: Beides kann man selbst in kurzer Zeit entscheidend verbessern.

 

Welche Rolle spielen Immunsystem und Allgemeinzustand?

SARS-CoV-2 ist für Gesunde nicht gefährlicher als andere Atemwegsviren. Schwere und tödliche Fälle treten in der Regel bei Älteren und bei Personen mit Vorerkrankungen auf, etwa bei

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Bluthochdruck
  • Diabetes
  • Atemwegserkrankungen (z. B. COPD)
  • Immunschwäche
  • Rauchen

Für den menschlichen Körper ist SARS-CoV-2 ein großer Unbekannter. Bei Kindern und gesunden Erwachsenen entwickelt das Immunsystem spezifische Abwehrmaßnahmen. Bei Älteren und Vorerkrankten springt das spezifische Immunsystem, welches Viren und infizierte Zellen gezielt erkennt und beseitigt, nicht richtig an. Stattdessen reagiert das unspezifische Immunsystem über. Bei schweren Verläufen kann man daher eine Überreaktion des Immunsystems feststellen, die mit einer Überproduktion an Entzündungsmediatoren besonders im Lungengewebe einhergeht, einem sogenannten „Zytokin-Sturm“.

 

Zwei Infektionswege

Die Schwere des Krankheitsverlaufs kann sowohl auf die Viruslast als auch auf den Infektionsweg des neuartigen Coronavirus zurückgeführt werden:

  1. Die übliche Eintrittspforte für Viren sind die Schleimhautzellen von Mund und Nase, v.a. wenn diese unterkühlt und angreifbar sind. Von dort aus kann das Virus nach und nach die Lunge infizieren. Dieser Verlauf geht mit milderen Symptomen einher.
  2. Durch die direkte Infektion der Lunge können auch jüngere, gesunde Menschen schwer erkranken. Das Virus gelangt in die Lunge durch Anheftung an Partikel, die über die Luft eingeatmet werden (z. B. Zigarettenrauch, Smog, Tröpfchen im Atem/ Husten). In der Lunge kann sich das Virus schnell vermehren und einen schweren Krankheitsverlauf begünstigen. Daher ist 1,5 Meter Abstand voneinander zu halten sehr, sehr wichtig. Auch Atemschutzmasken der Schutzklassen FFP2 bis FFP3 sind sinnvoll, wenn man Personen mit Risikofaktoren betreut. Allerdings schützen diese Masken mit einem Filterventil nur den Träger, aber nicht die Umgebung, da der Filter nur die Einatemluft, nicht aber die Ausatemluft reinigt. Der beste Kompromiss zwischen Selbst- und Fremdschutz sind dicht anliegende OP-Masken, die Mund und Nase bedecken. Sie sind auch deutlich besser als selbstgemachte Baumwollmasken, da das Material der OP-Masken zu 95 % Viren filtern kann.
    Die Filterleistung sinkt, wenn die Masken durch die Atemluft durchfeuchten. Deshalb ist ein Wechsel nach 2 Stunden sinnvoll. Im Hausgebrauch ist eine Sterilisierung nicht unbedingt notwendig, solange ein Träger immer die gleichen Masken verwendet.

 

Die Menge macht das Gift

Erfolgt eine Infektion mit einer hohen Viruslast, dann ist auch ein gutes Immunsystem überlastet, was u. a. den tragischen Tod von gesundem Pflegepersonal, Ärzten und des chinesischen Arztes erklärt, der die Pandemie entdeckte. Daher ist es auch so wichtig, in der Öffentlichkeit Abstand zu halten und Masken zu tragen, um die aufgenommene Virenmenge drastisch zu reduzieren.

 

Daher gelten folgende Maßnahmen:

  1. Virusexposition stark reduzieren durch Abstand halten, Maske tragen und Hygienemaßnahmen
  2. Immunsystem allgemein, aber insbesondere die Schleimhäute unterstützen
  3. Allgemeinen Gesundheitszustand verbessern

 

Checkliste zur Stärkung von Immunsystem und Allgemeinzustand

  • Achten Sie auf ausreichende Vitamin-D-Spiegel (40-60 ng/ml): Die Einnahme von Vitamin D senkt bei Personen mit niedrigem Vitamin-D-Status das Risiko für akute Atemwegserkrankungen um bis zu 70 %. 4000 I.E. Vitamin D3 empfiehlt die Amerikanische Gesellschaft für Altersmedizin jedem über 70. Vitamin D moduliert zusammen mit Vitamin A das Immunsystem und gleicht ein Überschießen aus.
  • Halten Sie Ihre Schleimhäute im Hals- und Rachenraum als auch in der Lunge warm und feucht (Schal tragen), denn die Schleimhaut entscheidet darüber, ob ein Virus eindringen kann oder abgewehrt wird. Sie unterstützen die Schleimhäute, indem Sie regelmäßig warmen Ingwertee trinken. Auch antivirale Polyphenole helfen.
  • Stellen Sie Ihrem Immunsystem ausreichend Mikronährstoffe (wie bspw. Selen, Zink, Vitamin C, Aminosäuren) zur Verfügung: Gerade im Erkrankungsfall braucht es diese als Bausteine zur Bildung von Immunzellen und Antikörpern.
  • Achten Sie auf eine gesunde Darmflora, z. B. durch eine vollwertige, pflanzenbetonte Ernährung: Die zentrale Rolle des Darmmikrobioms für unser Immunsystem ist wissenschaftlich klar belegt.
  • Verbessern Sie Ihre Lebens- und Ernährungsweise und dadurch bestimmte Vorerkrankungen: Weniger Stress führt beispielsweise schon in kurzer Zeit zu einem niedrigeren Blutdruck und ist für Herz-Kreislauf- und Diabetes-Patienten sehr wichtig.

 

Die Pandemie als Chance begreifen

Ein Großteil der an COVID-19 Verstorbenen litt an mindestens einer Vorerkrankung. Nicht nur deshalb ist eine gesunde Lebensweise wichtig. Auch ohne COVID-19 sind die größten Gesundheitsgefahren unsere hausgemachten Wohlstandserkrankungen. Für diese ist kein Virus verantwortlich, sondern häufig wir selbst durch unsere moderne Lebens- und Ernährungsweise.

Rauchen ist im ersten Quartal 2020 z. B. fast 45-mal, untere Atemwegserkrankungen sind 15-mal und Herz-Kreislauf-Erkrankungen über 100-mal tödlicher als COVID-19.

Mortalität durch Rauchen, Bluthochdruck, untere Atemwegsinfektionen
Abb. 1: Anzahl Todesfälle im 1. Quartal 2020 durch Rauchen, Bluthochdruck, untere Atemwegsinfektionen (außer COVID-19) und COVID-19 im Vergleich (Quelle: Collaborators GBDRF, 2018; https://www.worldometers.info/coronavirus/)

Jedes verlorene Menschenleben ist tragisch. Doch jede Krise birgt auch für jeden von uns eine langfristige Chance: Rauchverzicht, regelmäßiges Blutdruckmessen und eine vollwertige pflanzenbasierte Ernährung können jährlich Millionen von Menschenleben retten.

Nach der akuten Krise wird hoffentlich allen bewusst, welch hohes Gut unsere Gesundheit ist. Wir können sie nicht an das Gesundheitssystem delegieren. Gesundheitsbildung und eigenverantwortliche Gesundheitspflege müssen zur obersten Priorität der Gesellschaft werden, denn unsere Gesundheit ist nicht nur die Basis für unser persönliches Wohlbefinden, sondern auch für unsere gesellschaftliche Leistungsfähigkeit.

Der Fokus muss daher auf den chronischen Problemen liegen, die auf Dauer Milliarden von Menschen verfrüht das Leben kosten.

» zum ausführlichen Artikel „COVID-19 deckt die eigentlichen Gesundheitsgefahren auf!“

 

Tipps von Dr. Ludwig Manfred Jacob für Ihre Gesundheit

» zum ausführlichen Artikel „COVID-19: Wie kann ich selbst am besten vorbeugen?“

 

 

Unsere Zivilisationserkrankungen:
Das Problem – die Lösung

Buch "Dr. Jacobs Weg"

Trotz hoher medizinischer Standards nehmen das metabolische Syndrom, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Demenz und Krebs immer weiter zu. Wir ster­ben kaum mehr an Infektionskrankheiten, sondern leiden an Krankheiten, die früher nahezu unbekannt waren. Was sind die wirklichen Ursachen unserer Zivi­lisationskrankheiten? Und was können wir dagegen tun? Das Fachbuch mit über 1400 zitierten Studien erklärt die vielen Widersprüche in Ernährungsfragen und liefert Antworten, die endlich ein mehrdimensiona- les Gesamtbild ergeben.

Tierische und industrielle Lebensmittel machen krank

Der durchschnittliche Zivilisationsmensch sitzt im Büro und snackt Zucker und Weißmehl in Kombination mit tieri­schem Protein, was die Insulinspiegel besonders stark in die Höhe treibt. So steigt die Sucht nach den anabolen, sympa­thikomimetischen Insulinwirkungen stetig an.

Vor allem gesättigte Fettsäuren und Proteine aus Fleisch und Milchprodukten fördern bei Bewegungsmangel die Insu­linresistenz. Ein Teufelskreis, der abdominale Fettleibigkeit, Fettleber, Hyperinsulinämie und das metabolische Syndrom unweigerlich im Schlepptau hat und die Tür für Diabetes mellitus Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs öffnet. Auch in Asien, wo vielerorts, wie z. B. in Okinawa, ausgeprägte Langlebigkeitsphänome wissenschaftlich belegt sind und die Menschen sich traditionell überwiegend pflanzlich ernährt haben, treten die gleichen Zivilisationserkrankungen epide­mieartig auf, seitdem eine Verwestlichung der Ernährungs-und Lebensweise stattfindet.

Bemerkenswert ist das wissenschaftlich bestens unter­suchte Beispiel der Adventisten: Unter den Adventisten errei­chen die Männer, die sich vegetarisch ernähren und gesund leben, eine Lebenserwartung von 87 Jahren und leben damit 10 Jahre länger als der durchschnittliche Deutsche.

 

Zu viele leere Kalorien, zu wenig Vitalstoffe

Der Zivilisationsmensch ist nicht von Hunger, sondern von „leeren Kalorien“ bedroht: Da heute die Belastung des Gehirns und des Nervensystems höher ist als die der Mus­keln, benötigen wir Nahrung mit hoher Vitalstoff-, aber nied­riger Energiedichte. Insbesondere für das Nervensystem, den Herzmuskel und den Blutdruck des chronisch gestressten Zivi­lisationsmenschen sind basisch wirkende Kalium-, Magne­sium- und Calciumverbindungen sowie eine geringe Natrium­chlorid-Zufuhr sehr wichtig. Zu viel Salz erhöht nicht nur den Blutdruck, sondern fördert auch Insulinresistenz und Krebsent­stehung und erhöht das Schlaganfall- und Infarktrisiko.

Die heutigen Fertig-Nahrungsmittel sind jedoch Industrieprodukte mit meist hohem Energie- und Natriumchlorid-, aber niedrigem Vitalstoff-Gehalt. Unsere Stoffwechselwege sind für diese konzentriert und schnell anflutenden Nähr­stoffe nicht ausgelegt. Zudem macht die mangelnde Vital­stoffzufuhr die Stoffwechselaktivität zunehmend ineffektiv. So begünstigt beispielsweise eine niedrige Zufuhr an Kalium und Magnesium eine Insulin-resistenz. Die Kombination von Nährstoffflut und Vitalstoffmangel überlastet die Stoff-wechselaktivität und macht sie immer störanfälliger. Gemeinsam mit strukturellen Schäden führt dies allmählich zu einem Erlah­men des Stoffwechsels. Aus der mitochon-drialen Dysfunktion entsteht durch oxidativen und nitrosativen Stress allmählich eine Schädigung der Atmungskette und damit eine mito­chondriale Zytopatie.

 

Fachbuch „Dr. Jacobs Weg“ – mit der richtigen Ernährung vorbeugen

Der Sinn dieses Buches ist es, einen Beitrag zur Verbesserung der allgemeinen Gesund- heit zu leisten, indem es wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse in eine gesundheits-förderliche Ernährungsweise übersetzt und für jeden anwendbar macht. Dadurch sollen „typische Ernährungsfehler“ der modernen Gesellschaft ausgeglichen, Zivilisations­erkran-kungen vorge­beugt und therapiert sowie die Anzahl der gesunden Lebensjahre gesteigert werden.

Die Essenz und praktische Umsetzung der intensiven Auseinandersetzung mit über 1400 Studien ist Dr. Jacobs Ernährungsplan: Er dient der wirkungsvollen, gesunden und nach- haltigen Optimierung von Körpergewicht, Bauchumfang und Stoffwechsel, die sich in einer Normalisierung von Trigly­zerid-, Cholesterin-, Blutzucker- und Insulinwerten sowie des Blutdrucks widerspiegelt. Die Basis bildet eine energiearme, vitalstoff- und pflanzenreiche Ernährung, die eine physiolo­gisch normale Anflutung von Makronährstoffen im natürli­chen Verbund mit Mikronährstoffen gewährleistet.

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