Ärzte aus Leidenschaft in dritter Generation

Die Leidenschaft für ärztliches Handeln und Denken geht zurück auf Dr. med. Alois Jacob. Alois Jacob wurde während lebensgefährlicher Rettungseinsätze im 1. Weltkrieg mehrfach verwundet und u. a. mit dem höchsten bayerischen Militär-Sanitätsorden ausgezeichnet. Als Chefarzt des Krankenhauses von Tauber­bischofsheim war er von 1919 bis 1938 chirurgisch tätig und als praktischer Arzt niedergelassen. Eine postoperative Lungenembolie kostete ihm das Leben, aber ersparte dem ranghohen Militärarzt die Teilnahme am 2. Weltkrieg. Wie er war auch seine Witwe Wilhelmine furchtlos und hatte tiefes Gottvertrauen. Konsequent erwiderte sie jedes „Heil Hitler“ mit „Grüß Gott“.

Seine Leidenschaft für die Medizin gab Alois Jacob an seine Kinder weiter: Der Älteste, Manfred Jacob, fiel als Sanitätsoffiziersanwärter mit nur 18 Jahren in Russland. Der Zweitälteste, Prof. Dr. med. Ruthard Jacob, leitete zwei Jahrzehnte den Lehrstuhl für Physiologie in Tübingen mit einem Schwerpunkt Kardio­protektion. Der Drittälteste, Dr. med. Karl Otto Jacob, arbeitete an der Universitätsklinik Würzburg und leitete ein Kneipp-Sanatorium, bevor er sich in Tauberbischofsheim als Internist und Arzt für Naturheilverfahren niederließ. Mit seiner Frau Uta, einer engagierten Ärztin und später Medizinaldirektorin, hatte er zwei Söhne: Helmut und Ludwig Jacob.

Dr. med. Ludwig Manfred Jacob

Dr. JacobGeboren wurde Ludwig Jacob am 29.03.1971 in Würzburg und wuchs in Tauberbischofsheim und Bamberg auf. Im Säbelfechten gewann er vier bayerische Meisterschaften und wurde 3. Deutscher Meister (1985). Am humanistischen Kaiser-Heinrich-Gym­nasium machte Ludwig Jacob 1990 sein Abitur mit 1+ und erhielt das Bayerische Hoch­begabten­stipendium. Seit 1999 ist er mit der schwedischen Musicalsängerin Suzanne glücklich verheiratet.

Nach „Lehr- und Wanderjahren“ in aller Welt studierte er Medizin in Mainz, approbierte 2007 als Arzt und erhielt 2008 den Doktortitel der Medizin „magna cum laude“. L. M. Jacob promovierte zum Thema „Prostata­krebs und Polyphenole, insbesondere Granatapfel-Polyphenole“ bei Prof. Dr. med. K.-F. Klippel, ehemaliger Präsident der Gesellschaft für biologische Krebsabwehr.

Statt die väterliche Praxis zu übernehmen, widmete er sich der Forschung und Entwicklung und gründete das Dr. Jacobs Institut. Mit über 1400 zitierten Studien und eigenen Erfahrungswerten ver­fasste Dr. Jacob den „Dr. Jacobs Weg des genussvollen Verzichts“ (2013). Sein „Prostatakrebs-Kompass – Prävention und komplementäre Therapie mit der richtigen Ernährungs- und Lebensweise“ mit etwa 1000 zitierten Studien erschien 2014. Er ist Autor zahlreicher Fachartikel zu seinen Forschungs­schwerpunkten: Ernährung, Prostata­krebs, Meta­bolisches Syndrom, Säure-Basen- und Mineralstoff-Haushalt. 2020 veröffentlichte Dr. L. M. Jacob den „Corona-Selbsthilfe-Ratgeber: Der vernünftige Mittelweg zwischen Verharmlosung und Panikmache“.

„Am wichtigsten für mich ist ein selbst­bestimmtes, sinnvolles Wirken, das meinen Mitmenschen und unseren Mitgeschöpfen hilft. Dazu gehören für meine Frau und mich auch seit über 30 Jahren eine erst vegetarische, dann vegane Lebensweise und 70 Patenkinder in Indien.“

2 Antworten

  1. Sehr geehrte Frau Temesvári,

    Studien zur Anwendung von Quercetin bei Kindern gibt es bisher leider nicht. Erwartungsgemäß sollte Quercetin aber auch bei Kindern verträglich und wirksam sein. Ein konkretes Alter können wir hier aber leider nicht nennen. Wichtig ist zu beachten, dass bei kleineren Kindern bei der Anwendung von Kapseln oder Tabletten die Gefahr des Verschluckens besteht.
    Inwieweit Quercetin bei anderen Impfungen hilfreich ist, können wir leider nicht beurteilen. Bei vorliegender Mastzell-Problematik und/oder stärkeren Reaktionen nach bisherigen Impfungen ist die Anwendung sicherlich einen Versuch wert.

    Herzliche Grüße und alles Gute
    Ihre Redaktion Dr. Jacobs Weg

  2. Sehr geehrter Herr Dr. Jacob,

    mein Name ist Katalin Temesvári. Ich schätze Ihren Arbeit extrem! Bin Ärztin und habe bereits bei mehrere Patienten ihre Empfehlungen zu MCAS angewandt und die erste erfolge sind da!!!! Meine Frage ist ab welchen Alter wurden Sie Wuercetin empfehlen? Kann das auch vor andere Impfungen bei Kindern gegeben werden? Macht das bei anderen auch Sinn? Wenn ja bei welchen? Haben Sie einen genauen Plan, explizit bei Kindern. Mittlerweile bin ich sehr skeptisch gegenüber Impfungen geworden, weil einfach ich das Vertrauen verloren habe.

    Mit freundlichen Grüssen:
    Katalin Temesvári

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.