Ernährungspyramide

Um die Umsetzung des Dr. Jacobs Ernährungsplanes im Alltag zu erleichtern, werden die Lebensmittel vier verschiedenen Kategorien zugeordnet. Dies ermöglicht die Überprüfung der Ernährung zu Beginn der Umstellung und vermittelt ein klares Bild hinsichtlich der optimalen Zusammensetzung der Mahlzeiten auf dem Dr. Jacobs Weg.

Die Einteilung der Lebensmittel in vier Kategorien berücksichtigt den Basen- und Anti­oxi­dantiengehalt, die Auswirkungen auf die Insulinregulation und die Energie- und Vitalstoff-dichte. Eine erste Orientierung bietet folgende Lebensmittelpyramide, welche die Mengenverhältnisse der verschiedenen Lebensmittelkategorien beschreibt und eine schnelle Übersicht über das Ernährungskonzept bietet.

Ernährungspyramide nach Dr. Jacob

Dr. Jacobs Weg - Ernährungskategorien

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6 Gedanken zu “Ernährungspyramide

  1. Auch bei veganer Ernährung ist eine ausreichende Eisenaufnahme durch die Nahrung möglich. Durch die richtige Kombination eisenhaltiger pflanzlicher Lebensmittel (z.B. Amarant, Linsen, Kichererbsen, Kürbiskerne, Sesam) lässt sich die Eisenaufnahme stark verbessern. Die Aufnahme des Eisens aus pflanzlichen Lebensmitteln wird z.B. durch Calcium, Phytinsäure und Oxalsäure gehemmt, lässt sich aber beispielsweise durch die gleichzeitige Aufnahme von Vitamin C steigern.

    Vitamin D ist in Fleisch, auch in Biofleisch, nur in sehr geringen Mengen enthalten (mit Ausnahme der Leber). Wenn die Vitamin-D-Speicher im Frühling und Sommer nicht durch reichlich Aufenthalt im Freien aufgefüllt wurden, ist eine ausreichende Zufuhr im Winter über die Ernährung praktisch nur über den täglichen Verzehr von Fisch möglich.
    Babys wurden früher deutlich länger gestillt, oft über mehrere Jahre. So erhielten sie Vitamin D auch ohne die zusätzliche Gabe tierischer Lebensmittel.

    Die von Ihnen vorgeschlagenen geringen Mengen Fleisch enthalten leider nicht genug Vitamin B12 und Vitamin D, um den täglichen Bedarf zu decken.

  2. Sehr geehrte Frau Thöne,

    es freut uns, dass Ihnen das Buch von Herrn Dr. Jacob gefällt.
    Zu Ihrer Frage bzgl. Vitamin B12: Mit geringen Mengen, wie Sie es vorschlagen, eine ausreichende Vitamin-B12-Versorgung zu gewährleisten, ist kaum möglich. Im Folgenden finden Sie den Vitamin-B12-Gehalt einiger tierischer Lebensmittel:

    Hähnchenbrust: 0,4 µg Vitamin B12 pro 100 g
    Rinderfilet: 2 µg Vitamin B12 pro 100 g
    Seelachs: 3,5 µg Vitamin B12 pro 100 g
    Kuhmilch: 0,4 µg Vitamin B12 pro 100 g
    Ei: 1,86 µg Vitamin B12 pro 100 g

    Die tägliche Zufuhrempfehlung liegt für Erwachsene bei 3 µg Vitamin B12. Durch sehr geringe Mengen Fleisch lässt sich der Vitamin-B12-Bedarf daher leider nicht decken. Deshalb wird oft auch für Vegetarier und Personen, die sich weitgehend pflanzlich ernähren, eine Vitamin-B12-Supplementierung empfohlen.

    In geringen Mengen schaden tierische Lebensmittel dem Stoffwechsel in der Regel nicht – solange genügend ausgleichende Nährstoffe wie Mineralstoffe, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe aufgenommen werden. Dabei spielt zudem die körperliche Aktivität eine Rolle. Wer sich wie die Einwohner Okinawas viel im Alltag bewegt, kann tierische Lebensmittel besser verwerten als ein Stubenhocker.

  3. Hallo Herr Dr. Jakob,
    auch ist bei Veganern die Eisenversorgung durch Gemüse nicht gewährleistet, vor allen dingen ist das dreiwertige Eisen aus pflanzlichen Quellen nicht so gut verfügbar wie das zweiwertige aus Fleisch. Bedeutet das nicht letztendlich, das Menschen eigentlich keine Veganer von Natur aus sind?
    Auch beim Vitamin D kommt in (Biofleisch vor, ebenso sollten Babys nicht vegan ernährt werden.
    Wäre dann nicht eine Zufuhr von geringen 10 – 50 g Fleisch(Bio) ausreichend um den Bedarf an B12, B 2 und Vitamin D auszugleichen, wie gesagt bis 2 oder 3 x die Woche?

  4. Hallo Herr Dr. Jacob,
    ich lese gerade ihr Buch und ich muß sagen, es ist sehr informativ. Ich habe schon einige Bücher gelesen, Dr. Esselstyn, Dr. Camphell, China Study, Dr. Ornish und Dr. Greger (http://nutritionfacts.org/).
    Wenn man sich das alles ersparen möchte, empfehle ich ab jetzt Ihr Buch und eine Übersicht zu bekommen.
    Doch eine Frage stelle ich mich immer wieder, wenn uns B 12 fehlt und wir das supplementieren müssen, ist das eigentlich kein natürlich Weg. Ich habe zwar gelesen, das man früher durch das Gemüse B12 aufgenommen hat, das aber in der heutigen Zeit nicht mehr möglich ist. Da stellt sich für mich die Frage, ob Geflügel, Fleisch in geringen Mengen (50 g oder weniger 1 bis 3 mal wöchentlich praktisch als Gewürz ) nicht den B 12 Mangel auf natürliche Weise verhindern könnte.
    Denn auch die Okinawa lebenden Menschen essen Fleisch in geringen Maßen und werden alt und bleiben dabei gesund. Die Natur hat ja keine Supplementierung vorgesehen.
    Die Dosis macht das Gift.

  5. Hallo Herr Suter,
    gute Vitamin-B12-Quellen sind neben Fleisch auch Fisch, Milch und Eier. Bei einer vegetarischen Ernährung ist eine ausreichende Vitamin-B12-Versorgung daher gut möglich. In pflanzlichen Lebensmitteln ist Vitamin B12 allerdings kaum enthalten.
    Wer sich rein pflanzlich ernährt, muss daher Vitamin B12 auf jeden Fall supplementieren, um einem Mangel vorzubeugen. Hierfür gibt es zahlreiche mit Vitamin B12 versetzte Produkte, z.B. Zahnpasta (Aufnahme von B12 über die Mundschleimhaut), Getränke, Granulate oder auch Tabletten.

  6. Hallo Herr Jacob
    Wir, meine Frau und ich sind zufällig auf Sie gestossen, als wir im Internet nach Darmsanierungsmöglichkeiten gesucht haben. Dabei sind wir auf den Artikel „Wissenschaftliche Fakten über die großen Mythen des Säure- Basen- und Energiestoffwechsels von gesunden und malignen Zellen“ gestossen, denn wir mit sehr grossem Interesse gelesen haben.

    Auf ihrer sehr informativen Webseite (Dr. Jacobs Weg) outen Sie sich als Veganer, was ich grundsätzlich gut finde. Meine Frau und beschäftigen uns seit einiger Zeit mit den diversen Ernährungsformen. Dabei wird bei veganer Ernährung aber immer wieder erwähnt, dass Vitamin B12 supplementiert werden sollte, da Vitamin B12 nur aus tierischem Fleisch aufgenommen werden könne.

    Was ist denn Ihre Meinung als Arzt und Ernährungsfachmann zu diesem Thema?

    Freundliche Grüsse
    Roger Suter

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