Ernährungsregeln

Viel trinken, z. B. Kräutertee.Die drei Ernährungsregeln sind als Wegweiser auf dem Dr. Jacobs Weg zu verstehen. Sie verkörpern die drei simplen, jedoch entscheidenden Grundregeln für eine erfolgreiche und dauerhafte Umsetzung des Ernährungskonzeptes. Sie umfassen eine ausreichende Hydrierung des Körpers (1. Regel) sowie die Wichtigkeit des Verzehrs von möglichst wenig verarbeiteter, verträglicher und vollwertiger Pflanzenkost (2. Regel). Sowohl das Trinken von sauberem Wasser sowie Grün- und Kräutertees als auch der reichliche Verzehr von pflanzlichen Lebensmitteln sind für die Balance des Säure-Basen-Haushalts von Bedeutung.

Frisches Gemüse und KräuterDer Begriff Pflanzenkost umfasst weit mehr als nur den Verzehr von Gemüse und Obst, denn er schließt auch Hülsenfrüchte, Nüsse, Wurzelgemüse, Kräuter und Gewürze mit ein, die ebenfalls einen wichtigen Bestandteil einer abwechslungsreichen und ausge-wogenen Ernährung bilden. Eine farbenfrohe Kombination der verschiedenen Zutaten weckt nicht nur beim Anblick Freude und Appetit, sondern stellt auch eine ausgewogene Zufuhr von verschiedenen sekundären Pflanzen- und Basenstoffen sowie Vitaminen sicher.

Ein weiteres Augenmerk liegt auf der Energie- und Vitalstoffdichte der Lebensmittel sowie deren Natrium- und Kaliumgehalt (3. Regel). Die Energiedichte verhält sich meist konträr zur VitalstoffdichteDJW ErnŠhrung_kl und ist bedeutend für das Verständnis, warum ein Dr. Jacobs Teller nicht gleichzusetzen ist mit Hungern oder einem Genuss-Verlust, sondern mit einer viel größeren Geschmacksvielfalt und sät­ti­gen­den, voluminösen Portionen. Bei der Gestaltung des Speiseplans werden auch die insulinogenen Effekte bestimmter Nährstoffkombinationen (z. B. Fleisch oder Milchprotein und leicht verfügbare Kohlen-hydrate) berücksichtigt. Reichliches, energiearmes Trinken und abwechslungsreiche Pflanzenkost stellen daher die Eckpfeiler der Ernährung auf dem Dr. Jacobs Weg dar.

Die drei Ernährungsregeln lauten:

  1. Trinke reichlich, regelmäßig, energiearm und gesund.
  2. Iss dich satt mit Pflanzenkost in allen fünf Farben und achte auf die Verträglichkeit.
  3. Wähle Lebensmittel mit niedriger Energie- und hoher Vitalstoffdichte sowie wenig Natrium und viel Kalium.

Vereinfacht können diese drei Regeln konkret zusammengefasst werden:

Trinke täglich 2 Liter reines Wasser, Grün- oder Kräutertee!
Iss dich satt mit gering verarbeiteter, vielseitiger, verträglicher Pflanzenkost
und meide möglichst tierische Lebensmittel, Zucker und Salz!

Im Buch werden die drei Ernährungsregeln, die als Richtlinie für die Beratung und die Unterstützung bei der Umsetzung der Ernährungsumstellung dienen sollen, näher dargestellt und erläutert. Besondere Beachtung finden anwendungsbezogene Punkte und die bereits beschriebene Einteilung der Lebensmittel in die vier Gruppen.
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4 Gedanken zu “Ernährungsregeln

  1. Hallo Sandra,
    mit reinem Wasser ist Leitungswasser oder Mineralwasser gemeint, egal ob mit oder ohne Kohlensäure und mit möglichst wenig Natrium. Destilliertes Wasser sollte besser nicht getrunken werden, da es keine Mineralstoffe liefert und in größeren Mengen gesundheitsschädlich sein kann.
    Das „rein“ soll heißen, dass das Wasser nicht verunreinigt sein und möglichst wenig Schadstoffe enthalten sollte. Ein Wasserfilter kann hierfür nützlich sein.

  2. Wasser ist unter „reinem Wasser“(nariumarm) zu verstehen? Normales Mineralwasser, Leitungswassers, mit oder ohne Sprudel? Ggf. sogar destilliertes Wasser?

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